DAMEN 1 vs TC AALEN 5:4
Die Gegnerinnen konnten nur zu fünft anreisen, was jedoch den Gesamterfolg in keinster Weise schmälern soll. Tennisprofi Valeria Gorlats, Estland (1) legte wie immer los wie die Feuerwehr, konnte die Power beim 6:0, 6:0 über eine bemitleidenswerte Yasmina Mayer bis zum Ende beibehalten. Alyssa Baur (2) begegnete Nika Basalyk auf Augenhöhe, hatte knapp mit 6:7, 3:6 das Nachsehen. Marisa Barth (3) beherrschte nach Anfangsschwierigkeiten Kim Leni Mayer mit 7:5, 6:1 und behält ihre weiße Einzelweste. Carina Burger (4) bot ein grandioses Kampfspiel, hatte beim 3:6, 7:6, 4:10 gegen Anna Rothenbach lediglich nicht das notwendige Fortune. Sabrina Brell (5) fand gegen Jule Weiss beim 2:6, 4:6 erst im zweiten Satz zu ihrem gewohnten Rhythmus, verpasste nur knapp einen möglichen Entscheidungssatz. Somit stand es „4:3“. Gorlats/Barth machten gegen Basalyk/Rothenbach mit einer fehlerlosen Leistung schnell den Sack zum Gesamterfolg zu. Baur/Pamina Brell unterlagen nach Satzvorsprung das weitere Doppel im MTB.

Foto: Soeren Hoerl
TC FAURNDAU vs DAMEN 2 1:5
Auch in Faurndau zeigte das neuformierte Team Harmonie und Resilienz. Eva Polisensky erteilte Julia Geiger die Höchststrafe, Marie Kühnel kämpfte vorbildlich beim 4:6, 2:6 gegen Melanie Greger. Gute Nerven zeigte Antonia Ritzer beim 6:3, 6:4 über Selina Aicher. Lena Herzog stand gegen Michaela Rauch anfangs auf verlorenem Posten, kämpfte sich ins Match und sicherte mit 1:6, 7:5, 10:6 den wichtigen 3. Punkt. Sichere Doppelsiege gab es durch Polisensky/Kühnel und Ritzer/Herzog. Somit kommt es zum Showdown über Meisterschaft/Aufstieg auf heimischer Anlage gegen SPG TA/FC/THV/TSC Donzdorf, die ebenso verlustpunktfrei da stehen.
DAMEN 50 vs TC STETTEN 6:3
Auch ohne Spitzenspielerin und Punktegarantin Dagmar Brell war man in den Einzeln auf Augenhöhe. Kristina Fritz-Schneider, Nicole Kustermann und Birgit sorgten durch deutliche Siege für 3 Einzelpunkte. In den Doppeln überrollte man die Kontrahentinnen durch haushohe Siege, verantwortlich zeichneten: Dagmar Brell/Angelika Hilbig, Susi Hummel/Kristina Fritz-Schneider und Marzena Eltrop/Marita Schnarrenberger. Mit 3:1 steht man als Tabellenzweiter glänzend da und hat am kommenden Wochenende beim Tabellenführer TA TSCH Esslingen sogar noch Chancen auf die Meisterschaft (Im Sport ist alles möglich!?!).
HERREN 1 vs TV GROSSBETTLINGEN 5:4
Im Kampf um den Klassenerhalt stand man vor der Partie gegen stark eingeschätzte Grossbettlinger bereits mit dem Rücken zur Wand. So entschied man sich für den Schachzug, zwei Top – Akteure der 30er einzusetzen. Ohne Prophet zu sein hätte man ansonsten die Mission Klassenverbleib vorzeitig ad acta legen können. Und die Rechnung ging zur vollsten Zufriedenheit auf. Nik Siwach (1) beherrschte Luca Kleiss, das 6:3, 6:4 spiegelte in keinster Weise die tatsächliche Überlegenheit wieder. Eine Gala sondersgleichen zelebrierte Marc Barchet (2), der den gewiss nicht schlechten Mike Kölbl beim 6:1, 6:1 des öfteren fassungslos den Kopf schütteln liess, vor allem bei den Schmetterbällen, in denen sich der Protagonist „Air Jordan – alike“ nach oben schraubte und den Ball humorlos versenkte. Steffen Zeiss (3) musste die Überlegenheit des taktisch gut eingestellten Jannik Lia beim 2:6, 2:6 neidlos anerkennen. Auch Nick Hummel (6) war gegen Max Schipka mit 2:6, 1:6 chancenlos. Dagegen konnte Marcel Kroiss (4) gegen den turniererfahrenen Marcel Müllerschön anfangs ausserordentlich gut mithalten, ohne das 4:6, 1:6 vermeiden zu können. Als erster Matchwinner per se avancierte Martin Wist (5), der dem deutlich besser dekorierten Thomas Schulte-Wieking (LK 8) mit 6:1, 6:2 kurz und knackig den Zahn zog, damit die Mannschaft am Leben hielt und den 3. Einzelpunkt ans Land zog. Im Doppelpoker machte man mit der 7er – Lösung alles richtig. Siwach/Hummel (2) hatten im 1. Satz lediglich eine marginale Durstrecke, schaukelten das Ding jedoch mit 6:4, 6:3 über Kleiss/Schipka sicher nach Hause. Einen Fehlstart verzeichneten Barchet/Wist (2), die zum ersten Mal zusammenspielten. Lia/Müllerschön gelangen beim 6:1 allerdings so gut wie alles. Zusehends fanden sich die Süssener über Teamgeist und Absprachen, entschieden Durchgang 2 + 3 mit 6:3, 10:5 zum vielumjubelten 5. Punkt. Derweil lief noch das Einserdoppel zwischen Zeiss/Kroiss und Kölbl/Schulte-Wieking. Gut harmonierend entschieden die Süssener den 1. Satz mit 6:2, hatten gegen stärker aufkommende Kontrahenten beim 2:6 nicht immer die besten Lösungen. Im MTB lag man permanent in Führung, hatte Matchbälle… und viel Pech, der Tennisgott meinte es nicht gut -> 9:11. Die sehr fairen Grossbettlinger feierten diesen Sieg trotz der Gesamtniederlage wie eine Meisterschaft. Bewundernswert, da dieses Team jenseits von Gut und Böse dasteht. So was nennt man Teamgeist und Fairplay -> zur Nachahmung empfohlen. Der Blick nach Dettingen/Erms -> TC Grötzingen wurde nicht wie erhofft mit 9:0 geschlagen, sondern „nur“ mit 8:1. Somit sind zum sicheren Klassenerhalt mindestens 2 Matchpunkte am letzten Spieltag beim TC Pliezhausen erforderlich.
TC ESSLINGEN 2 vs HERREN 2 8:1
Wie befürchtet verstärkten sich die Esslinger nach ihrem Anfangs – Fauxpas gegen Albershausen 2 (4:5), gewannen sicher die nachfolgenden Begegnungen. Trotz der klaren Niederlage verkauften sich die Süssener Akteure mit Bravour, gegen deutlich bessere LKs verloren Stephan Altvatter, Matthias Weiss, Martin Timm und Matthias Weiss/Benjamin Klein erst im MTB. Esslingen hat die Runde mit 5:1 Siegen, 42:12 Matchen bereits als feststehender Meister beendet, kann von Süssen (4:1, 30:15) nicht mehr überflügelt werden.
TK BIETIGHEIM vs HERREN 30 5:4
Aufgrund der guten Klassenerhaltsprognose erlaubte man sich den „Luxus“, den „bedürftigen“ Herren 1 mit den etatmässigen Nr. 1 + 2 – Spielern auszuhelfen. Berufsbedingt fehlte ausserdem Alexander Jäckel. Weitaus besser als erhofft verkaufte sich jedoch die „1B“-Mannschaft (O’Ton Marc Barchet). Carsten Herzog (1, Ersatz von H50) hatte mit dem 15 Jahre jüngeren Torsten Fees eine regelrechte „Granate“ auf der anderen Platzhälfte, das 2:6, 0:6 war trotz tapferer Leistung nicht zu verhindern. Aufgrund der bisher knappen Niederlagen von Ken Steinel gegen Hochkaräter (u.a. 6:2, 6:7, 4:10 Bastian Maucher) gab keiner einen Pfifferling auf Carsten von Eiff (2). Der entzauberte jedoch seinen Kontrahenten in einem Marathon – Match mit 5:7, 7:6, 1:0 w.o. Am Ende profitierte man natürlich auch von der verletzungsbedingten Aufgabe. Routiniert wie eh und je schaukelte Marc Stehle mit 7:5, 6:3 über Michael Malina das Schiff nach Hause. Julian Lang (4) konnte beim 1:6, 3:6 dem ehemaligen Verbandsligaspieler der Aktiven, Holger Weber, nach guter Leistung im 2. Satz lange Zeit Paroli bieten. Jochen Funk (5) gestaltete die Partie gegen Frank Weber anfangs offen, hatte sehr gute Momente, musste beim 3:6, 0:6 letztendlich der besseren Wettkampfroutine des Gegners Tribut zollen. Stefan Trunk (6) wahrte seinen Nimbus als Bank nach tadelloser Performance: 6:4, 6:2 über Stefan Lang. Die Doppel: Die Floskel „Nichts für schwache Nerven“ wird oft überstrapaziert, aber es war wirklich so. ALLES im MTB: Carsten Von Eiff/Jochen Funk 6:10 – Herzog/Trunk 10:2 – Stehle/Lang 6:10. Natürlich war man ob der unglücklichen Niederlage dann etwas enttäuscht. Nach der Bekanntgabe der anderen Ergebnisse muss man konstatieren, der Plan war genial und ging mehr als auf. Weiss Rot Stuttgart verliert 2:7 gg. Oberstenfeld, Degerloch verliert 3:6 gg. Böblingen. Die drei Hauptkonkurrenten um den Klassenerhalt haben 1:3 auf der Habenseite vor dem letzten Spieltag. Degerloch sollte den designierten Meister Oberstenfeld (4:0) kaum stoppen können. Der Verlierer aus Weiss Rot Stgt. gegen Bietigheim geht auch in die Oberliga.
HERREN 50 vs SPG TA HSB/TC HEIDENHEIM 8:1
Schon anfangs der Woche wurde bekannt, dass die im Vorfeld stark eingeschätztem Heidenheimer nur mit einer ersatzgeschwächten und dezimierten Truppe mit lediglich vier Spielern antreten können. So startete man ohne einen gespielten Punkt bereits mit einer 3:0 – Führung. Nichtsdestotrotz konnten die Ostälbler auf den ersten drei Positionen gute Qualität aufbieten, die ob der Aussichtslosigkeit der Situation trotzdem faires und kämpferisches Auftreten an den Tag legten. Carsten Herzog (1) zeigte eine taktische Meisterleistung gegen den mit einer gewaltigen Vorhand ausgestatteten Michael Kraus, dennoch fiel sein 6:2, 6:0 etwas zu hoch aus. Axel Säufferer (2) beherrschte bis Mitte des zweiten Satzes Joachim Zetzmann nach Belieben, hatte dann eine kleine Durststrecke, fuhr das 6:0, 6:3 jedoch sicher nach Hause. Den bekannt unbequemen Arndt Friess mit einer riesigen „Vorhandfackel“ hatte Oliver Hof (3) zum Gegner, lieferte einen Kampf auf Biegen und Brechen über mehr als zwei Stunden, hatte mit 7:5, 4:6, 10:6 das glücklichere Ende auf seiner Seite. Roger Brell (4) machte es gegen den hoffnungslos überforderten Wieland Mattern dagegen mit der Höchststrafe besonders schnell. Bei den Doppeln gab es Aufgabesiege auf beiden Seiten. Carsten Herzog/Roger Brell (w.o.) – Michael Kraus/Joachim Zetzmann 7:6, 2:1 sowie Michael Geiger/Jan Polisensky – Arndt Friess/Wieland Mattern (w.o.) 6:4, 4:2. Am letzten Spieltag muss in Sindelfingen ein Sieg her, Hechingen 2 hat bei 5:1 die bessere Matchbilanz.
PRESSEWART RALPH WEISS