DER VIERTE VERBANDSSPIELTAG 

Vorneweg: Herren 60 und Herren 30/2 nutzten die Option, bei Hitzewarnung ihre Spiele zu verlegen. Es gab dann aber doch ein paar Mannschaften, die sich diesen Wahnsinn am Wochenende antaten, Chapeau! 

DAMEN 50 vs TC KEMNAT 7:2 

Der Dauergegner bereitete heuer wenig Probleme. Einzelsiege durch Dagmar Brell, Marzena Eltrop, Birgit Brell und Gitta Maunz sorgten für ein beruhigendes 4:2. In den Doppeln waren 2 Matches noch eng, trotzdem konnte man durch Dagmar Brell/Susi Hummel, Marzena Eltrop/Gitta Maunz und Angelika Hilbig/Birgit Brell auf 7:2 erhöhen. Mit 3:0 thront man ganz oben, gefolgt von VFL Pfullingen mit 1:0, die noch 2 Begegnungen nachholen müssen. Aufstiegsgefahr in die Verbandsliga! 

TC BAD BOLL vs HERREN 2  2:7 

Beim bis dato unbesiegten Lokalrivalen liess man nichts anbrennen, siegte mit einer guten Besetzung deutlich. Verantwortlich zeichneten: Steffen Zeiss (glänzend aufgelegt → 6:0, 6:0 Sebastian Wirtz), Marcel Krois (tolles 6:1, 6:1 Kai Dudium), Nick Hummel (6:2, 7:5 Ben Langenbusch) und Martin Wist (6:2, 6:4 Carlo Schmid). Auch in den Doppeln liess man sich nicht lumpen, maximale Ausbeute durch Steffen Zeiss/Martin Wist, Marcel Kroiss/Martin Wist und Nick Hummel/Jannik Stang. Vielleicht geht nach dem Faux Pas in Unterbesetzung gegen Baltmannsweiler noch was in Sachen Aufstieg. Dazu müssten 4 Spielpunkte gegenüber dem zuletzt Genannten gut gemacht werden: In guter Besetzung machbar. Die beiden letzten Gegner Wendlingen und Esslingen kann man sicherlich hoch schlagen. 

TC MARKWASEN REUTLINGEN 2 vs HERREN 1  2:7 

Gegen einen hoch eingeschätzten Gegner konnte man sich mit Herren 30 – Akteuren verstärken und fuhr einen in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg ein. Marc Fiegert verwies Kay In der Stroth in einem Hitzemarathon mit 7:5, 7:5 in die Schranken. Marc Barchet hatte beim 7:6 gegen Jonas Windhösel Schwerstarbeit zu verrichten, dann gab der Gegner auf. Bei unerträglichen Temperaturen wollte Alexander Jäckel nicht so lange auf dem Platz stehen → 6:0, 6:2 über Alexandru Vataman. Newcomer Liam Stähle konnte mit viel Biss Hannes Werner 6:4, 2:6, 10:7 niederringen. Nicht minder spannend machte es Jonas Duller beim 6:7, 6:1, 10:8 über Joshua Holland. Aufopferungsvoll kämpfte auch Julian Lang, 4:6, 7:6, 4:10 gegen Tommy Nisch. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. In den Doppeln glänzte man durch die Bank: Ausnahmslos Kantersiege durch Barchet/Jäckel, Fiegert/Stähle und Duller/Lang.  N.S.: Mit dieser Besetzung hätte man TC Esslingen gepackt und würde gegen Geislingen oder Kirchheim um den Verbandsliga-Aufstieg spielen. – Aber vlt. knackt ja Markwasen 2 den TC Esslingen, dann werden die Karten neu gemischt. 

TC LUDWIGSBURG 2 vs TC SÜSSEN 7:2 

Favoritenrolle eindeutig beim ungeschlagenen Zweiten der Tabelle. Durchschnitts-LK ca. 5,8 vs. Durchschnitts-LK ca. 10,2 anhand der Einzel. Unabhängig von der erwarteten Niederlage gibt es viel Positives zu berichten. Dabei schoss freilich Süßens „Super Rookie of the Year“, Alea Barth, den Vogel ab. Gegen die mit Profiambitionen ausgestattete 16-jährige Türkin Öykü Sahbaz, in der diesjährigen Runde ausschliesslich mit Kantersiegen, gab es einen herausragenden 6:3, 7:5 – Sieg an Position 1. Glänzend verkaufte sich auch Chris Berger beim 6:3, 4:6, 3:10 gegen Ksenia Herman, ein Sieg lag durchaus im Bereich des Möglichen. Ohne zu enttäuschen stand Laura Rieder gegen Ivana Andric beim 1:6, 1:6 auf verlorenem Posten. Kaum besser erging es Sabrina Brell mit 3:6, 0:6 gegen Filippa Kleinholz. Eva Polisensky konnte Anna Rendel beim 5:7, 3:6 gehörig ärgern. Mit einer Engelsgeduld agierte Pamina Brell, entnervte die favorisierte Lotta Kleinholz mit 6:2, 4:6, 10:4. In den Doppeln war erwartungsgemäss ein Turnaround Lichtjahre entfernt. Allerdings konnte der „Sister Act“ Brell beim überlegenen 6:2, 6:3 über Anna Rendel/Lotta Kleinholz signifikante Akzente setzen. Aber jetzt muss aufgepasst werden: Trotz der ganzen positiven Rückmeldungen bei den zuletzt drei verlorenen Spielen → mit 1:3 steht man zusammen mit Berkheim und Friedrichshafen im Tabellenkeller. Prognostisch ist man besser, aber Vorsicht ist trotzdem geboten.

N.S.: Man darf nicht vergessen, dass bis dato etliche Leistungsträgerinnen aus mannigfaltigen Gründen nicht zum Einsatz kommen konnten, wie z.B. Marisa Barth, Alyssa Baur, Lorena Pavlovic…. 

Pressewart Ralph Weiss