DER ERSTE VERBANDSSPIELTAG

DAMEN 50 vs TC DONZDORF 5:4

Im ersten Lokalderby überhaupt war Nervenkitzel angesagt, der Underdog wehrte sich überraschend gut. Dagmar Brell und Gitta Maunz gewannen ihre Einzel sicher. Klar verloren Marzena Eltrop, Angelika Hilbig und Kristina Fritz-Schneider. Zur insgeheimen Matchwinnerin avancierte Nicole Kustermann, die durch ihren Sieg im MTB zum 3:3 ausgleichen konnte und die Begegnung somit noch offenhalten konnte. Sogar noch enger ging es dann in den Doppeln zu, man stand eigentlich auf verlorenem Posten – Hummel/Hilbig und Brell/Maunz zitterten sich über den MTB knapp ins Ziel.

HERREN 60 vs TA SSV TK ULM 1:5

Gegen einen zum Vorjahr verstärkten Gegner zog man chancenlos den Kürzeren. Im Vorfeld hoffte man auf einen Einsatz von Norbert Hawranek an Nr. 1, der jedoch verletzungsbedingt für die komplette Saison ausfallen wird. Gerd Rieker düpierte Yorck Starke, dem er letztes Jahr noch unterlegen war, mit 6:4, 6:0. Stark gehandicapt konnte sich Werner Ott noch wehren, unterlag trotzdem nur knapp. Keine Chancen bei Hans Prinzing und Jochen Ladwig sowie in den Doppeln.

TA SV PFAHLBRONN vs HERREN 55 0:6

Duftmarke! Rolf Kölle, Alexander Lang und Martin Herb zeigten in ihren Einzeln einen Zweiklassenunterschied auf, lediglich Heimkehrer Steffen Metzmaier war sein 2-jähriges Sabbat anzumerken, trotzdem feierte er im MTB ein gelungenes Debüt. Knapper Doppelsieg von Kölle/Herb, deutlich machten es Lang/HD Gaugel. Angesichts der anderen Ergebnisse in der Gruppe: Man muss kein Prophet sein, aber 2026 spielt man eine Klasse höher. Wetten, dass?

HERREN 50 vs SPG AUENWALD/LIPPOLDSWEILER/OBERBRÜDEN 5:4

Der Gegner war leicht favorisiert, umso mehr, weil „Pointgetter“ Michael Geiger verletzungsbedingt, nicht dabei sein konnte. Der Spielfilm: Dieter Mändle, 6, beendete chancenlos seine Partie mit 2:6, 0;6 gegen den spielstarken Armin Hehenberger. Zeitgleich konnte Axel Säufferer, 2, dem gewiss nicht schlechten DTB-RL-Spieler Sascha Friz eine Lektion mit 6:1, 6:0 erteilen. Spät angefangen, schnell fertig: Roger Brell, 5, der heuer mit unwiderstehlichen Longline-Slice-Winner glänzen konnte. Leidtragender beim 6:0, 6:1 war Javier Francisco Sendin Huelves. Dirk Faber, 4, bewahrte eine stoische Ruhe. In einem 3:10 Std. – Marathon ignorierte er die permanenten Nickligkeiten seines Gegenüber Robin Hummel, zeigte enorme Coolness bei seinem 5:7, 6:4, 11:9. – 3:1 – es sieht gut aus. – Derweilen müht sich Carsten Herzog gegen Peter Mayerhöffer, einem Kontrahenten, gegen der er bei 3:2 schon öfters gespielt hat im Tie-Break. Der 1. Satz ging wohl zu glatt bei geschätzten 3 Fehlern an den Süssener. Mayerhöffer bekam Oberwasser, gewann Satz 2 mit 6:3, puschte sich dann zum 10:7. Oliver Hof, 3, stellte anfangs Tennislehrer Csaba Horvath durch sein schnelles Spiel vor Probleme, musste letztendlich der Cleverness seines Kontrahenten Tribut zollen beim 5:7, 0:6. Im Doppelpoker alles richtig gemacht. Das neue Dream-Team-Doppel Herzog/Polisensky erteilten Hummel/Huelves die Höchststrafe. Die taktisch bedingte Zufallspaarung Säufferer/Brell lieferte beim 6:4, 6:3 über das starke Duo Horvath/Hehenberger eine überzeugende Vorstellung zum Sieg.

DAMEN vs TC LUDWIGSBURG 2 4:5

Gegen eine erwartet starke Mannschaft wollte man die Stand-By-Profispielerin, die Rumänin Alice Andrada Radu, an Position 1 aktivieren, es gelang mit einem tollen Ergebnis: Die gewiss nicht schlechte Kroatin Ivana Andric sah sich bei einem Feuerwerk an Winnern der Höchststrafe ausgesetzt. Auch im Einserdoppel konnte Paulina Ludmann zum Sieg integriert werden, Marisa Barth fühlte sich als beste Süssener Spielerin sichtlich wohl, behielt mit 6:4, 7:5 über Ksenia Hermann die Oberhand. Alyssa Baur und Sabrina Brell unterlagen. Eva Polisensky zeigte ein tolles Match, unterlag erst im MTB. Barth/Brell unterlagen im MTB, was die Niederlage besiegelte. Kein Beinbruch, den anvisierten Klassenerhalt holt man sich später.

TC BERNHAUSEN 2 vs HERREN 2 1:8

Muster ohne Wert. Der Gegner trat hälftig mit Kreisklassenniveau an. Die Fiegert Brs. gaben ihr Debüt für Süssen, Vijay Siwach war nach 1-jähriger Pause auch wieder am Start. Diese drei hatten noch anständige Gegner. Marcel Kroiss, Martin Wist und Nick Hummel erzielten Kantersiege gegen Akteure, die 5 Klassen tiefer besser angesiedelt wären.

TA TSV BAD ÜBERKINGEN vs HERREN 2 1:8

Wenig Probleme hatte man mit den stärker eingeschätzten Gastgebern. Tommy Ott, 1, fegte Norbert König, LK 10, anfangs vom Platz, haderte dann mit der fehlenden Konstanz, unterlag 6:1, 0:6, 6:10. Deutliche Siege gab es durch Lars Wiget, Stephan Altvatter und Matthias Weiss.  Debüts feierten 2 UK 14-Spieler: Heimkehrer Nikita Golev siegte glatt, Liam Stähle beherrsche nach Anlaufschwierigkeiten seinen Gegner mit 4:6, 6:2, 10:1.Auch in den Doppeln gab man sich keine Blöße.

HERREN 30/2 vs TC SCHLAT 2 5:0

Wenig Probleme in diesem Lokalderby. Sicher siegten Martin Timm, Jannik Stang, Michael Staudenmaier, Benjamin Klein, Staudenmaier/Klein. Da beide Teams kein 2. Doppel aufbieten konnten kommt es zum ungewöhnlichen Endergebnis von 5:0.

DAMEN 2 vs TA TSV BAD ÜBERKINGEN 2:4

Obwohl es Laura Rieder mit Siegen in Einzel und Doppel an Pos. 1 hervorragend machte, merkte man doch das Fehlen von Eva Polisensky, die zum Kader der ersten Mannschaft aufgestiegen ist.

TC TÜBINGEN vs HERREN 30 3:6

Beim stark eingeschätzten Aufsteiger musste man ohne die beiden Stammkräfte Marc Stehle und Stefan Trunk antreten. Fairerweise soll erwähnt werden, dass Tübingen ohne die hochdekorierten Mick Deussen und Florian Eck antrat. Gespannt war man auf das Debüt von Neuzugang David Zimmermann, der seit Jahren sein erstes Turnierspiel absolvieren sollte. Und dann noch gegen den unangenehm starken Lukas Schimunek, der letztes Jahr alles gewann. Beim 3:6, 4:6 verkaufte sich Zimmermann ordentlich, es fehlen halt noch die gewissen wenigen Prozente. Nik Siwach, 2, gab der letztjährigen Nr. 1, Marc Ahrend, kaum Verschnaufpausen beim überlegenen 6:2, 6:3. Marc Barchet,3, hatte mit Matthias Triltsch ein ehemaliges Jugendjuwel des WTB als Kontrahent, sein 6:1, 3:6, 10:4 ist aller Ehren Wert und nicht unbedingt zu erwarten. Carsten Von Eiff,4, ist ohne Spielpraxis, wollte nicht spielen, da zudem grippegeschwächt. Aber er musste. Und spielte routiniert sein ganzes Potential aus beim 6:4, 6:0 gegen Paolo Rosatto. Alexander Jäckel, 5, war von Anfang an dominierend gegen Carlos Holl, verlor kurzfristig den Faden, letztendlich ungefährdet sein 6:1, 7:5. Julian Lang,6, verlor 0:6, 3:6 gegen den turniererfahrenen Jerome Bourdier. Mit der beruhigenden Führung ging man selbstbewusst in die Doppel, fand 2 sehr gut harmonierende Paarungen: Siwach/Barchet und Zimmermann/Jäckel beherrschten ihre Gegner nach Belieben. Von Eiff/Lang unterlagen.